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Gebraucht oder Neu: Welchen Computer sollte man kaufen?

Einen neuen oder gebrauchten PC, Laptop oder gleich ein Netbook, Tablet PC? Die gibt es doch schon so günstig ...

Die Frage ist nicht einfach zu beantworten. Vieles hängt natürlich davon ab,
welche Anforderung Sie an den Computer stellen.  Im Normalfall erhalten Sie
schon bei schmalem Geldbeutel für kleines Geld leistungsstarke Desktop- oder
Tower-Rechner.    

Am Anfang sollte die Überlegung stehen, was Sie von dem Geräte erwarten,
wobei soll es Sie unterstützen?

Möchten Sie mit dem Computer in Urlaub fahren und auch sonst viel in der Freizeit, also nicht zu Hause, nutzen stellt sich die Frage, ob Sie zum Nachladen eine Steckdose in Reichweite haben oder z. B. tagsüber mit dem Gerät mobil bleiben müssen. Weil Sie zum Beispiel Schriftsteller sind. Dann nutzt Ihnen ein Ferien-Computer, der lange Akku-Standzeiten hat. Die Wahl könnte hier tatsächlich auf ein Netbook fallen, da die extra dafür konzipiert wurden.

Wollen Sie dagegen Bilder (zu Hause) bearbeiten?
Ich meine nun nicht nur ein Urlaubsfoto zurechtschneiden, um es dann auszudrucken oder in die digitale Diasammlung zu speichern. Nein, das meine ich nicht, denn diese Arbeiten werden Sie mit einem Windows-Zubehörprogramm wie Paint oder dem SnippingTool erledigen. Dafür wird keine nennenswerte Rechenleistung benötigt.

Wollen Sie Bilder und Grafiken mit einem professionellen Programm
bearbeiten? Hier gibt es zahlreiche interessante Softwarelösungen, ich nenne
hier den Adobe Photoshop. Die Nutzung eines solchen Programms zusammen mit
dem Foto aus einer Kamera in hochauflösendem Format, möglichst im
RAW-Format, braucht Rechenleistung. Und zwar nicht zu knapp.
Wenn Sie daran denken, diese Konstellation mit einem kleinen Netbook oder Tablet PC zu erledigen, werden Sie keinen Spass haben. Hier sollten Sie tatsächlich einen
schönen gebrauchten Desktop, besser noch einen Tower einsetzen. Gut wäre, aber nicht zwingend erforderlich, mit einem 64er Prozessor. Der Tower hat im Gegensatz
zum Desktop den Vorteil, Sie kommen überall gut heran, gerade wenn Sie daran
denken, sich noch eine tolle Grafikkarte mit entsprechendem großen Speicher
zu kaufen.
Diese Rechner sind schnell zu öffnen, mit wenigen Handgriffen sind die
Komponenten aus- und eingebaut. Dazu kommt, dass diese Rechner durch die
weite Bauweise leicht zu kühlen sind. Fassen Sie mal einen Laptop an, wenn
er an einer Bildbearbeitung zu kauen hat! Erstens wird er laut, denn der
kleine Lüfter arbeitet am Limit und zweitens schafft er die Performance
nicht.
Es gibt eine Erfahrung, die ich gemacht habe: Ein im selben Jahr
hergestellter Laptop ist bei gleichen Werten im Hochleistungsbereich nie so
schnell wie ein Tower.

Wenn Sie keine Bildbearbeitung im Auge haben und keine Spiele spielen
wollen, dann können Sie natürlich bedenkenlos einen schicken gebrauchten
Laptop erwerben.
Sie werden diesen Rechner nicht aufbohren wollen - was auch meistens kaum
geht, es sei denn, Sie möchten das RAM erweitern, was bei guten Laptops, z.
B. den älteren IBM Thinkpads recht problemlos ebenso geht, wie eine neue,
größere Festplatte einzubauen. Meistens kommen die älteren Geräte nur mit
40er oder 80er Platten daher. Heute sind fast schon Standard: 500 GB
Festplatten. Das ist ein halbes Terabyte. Windows 7 oder 8 ist auf nahezu
allen Rechnern zu installieren. Das ist also keine Hürde.

Wenn Sie "nur" schreiben möchten, benötigen Sie überhaupt keine
Rechenleistung, Dann geht es eigentlich nur darum, welche Vorlieben Sie in
ihrer Sitzposition haben. Möchten Sie beim Schreiben auf dem Sofa lümmeln,
dann braucht es ein Notebook oder noch kleiner ein Subnotebook oder gleich
ein Netbook. Doch das würde ich dann schon neu erwerben, denn der
Preisunterschied ist kaum der Rede wert, zumal man dann wenigstens zwei
Jahre statt nur meistens ein Jahr Garantie auf das Gerät hat.
 

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